Der Faktor Mensch im Innovationsprozess

Eins ist klar: Um Innovationen zu entwickeln, wird Geld benötigt. Doch es gibt keinen zwingenden Zusammenhang zwischen der Höhe von Forschungsaufwendungen und der Erzeugung vn Innovationen. Kurz: Geld allein garantiert keine Innovationen.
Heutzutage werden viele Prozesse durch Maschinen automatisiert. Controllingsysteme von Unternehmen und gängige Managementstile beispielsweise richten sich analytisch nach Vergangenheitsdaten, es wird sozusagen in den Rückspiegel geschaut. Doch genau hier besteht das Problem mit der Innovation: diese sind neu und nicht vergangenheitsbasiert. Innovationen schaffen etwas Neues in einem bisher unbekannten Anwendungsgebiet. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass man nichts tun kann. Menschen besitzen von Haus aus die Gabe, Lösungen für eine unsichere Zukunft zu finden. Man muss lediglich die nötigen Rahmenbedingungen zur Erreichung einer möglichst hohen Effizienz zur Verfügung stellen. Aus der bisherigen Geschichte ergeben sich einige grundlegende Elemente, die dazu beitragen, dass eine Innovation erfolgreich ist:
- Breitgefächerte Bildung in verschiedenen Disziplinen
- Tradition und Innovation verbinden: Auseinandersetzung mit dem, was andere bisher zustande gebracht haben
- Kommunikation und Austausch: Ideenaustausch über Ländergrenzen hinweg
- Vorgabe einer Vision: Oftmals hilfreich, wenn eine Richtung vorgegeben wird
Dies zeigt, dass Innovation zwar nicht befehlbar ist, man kann jedoch den Prozess der Entstehung von Innovationen durch die Schaffung von bestimmten Voraussetzungen unterstützen.

Artikel von Thomas Klevenz, 12.12.2012; Angelehnt an: http://www.goinger-kreis.de/files/beitrag_der_personalarbeit_zur_innovationsf__higkeit.pdf

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